Reisetagebuch Philippinen 17.03.2008 - 04.04.2008
Geschrieben von: Dani   

„Wie geil war das denn?!"

17.03. - 18.03.

Um kurz nach halb sieben heute Morgen trafen sich neun mehr oder weniger ausgeschlafene Taucher, um die Reise Richtung Philippinen zu beginnen. Moni und Andi hatten bereits einige Zeit mit der Anreise nach München verbracht. Die Abfahrt unseres Zuges war um 6:51 Uhr. Es ging mit dem ICE zum Flughafen Frankfurt.
Nach gut 3 Stunden Fahr und eifriger Verteidigung von Sitzplätzen und Bewachung des gesamten Reisegepäcks kamen wir in Frankfurt an. Es bleibt noch zu bemerken, dass die Deutsche Bahn nicht für Tauchreisende gewappnet ist. Der Zug war so voll, dass wir unser Gepäck im Einstiegsbereich lagern mussten.
Die fallenden Koffer am Flughafen blieben diesmal aus. Allerdings wurde wieder mal bewiesen, dass nicht die Frauen immer so viel mit in den Urlaub schleppen. Huppi war derjenige, dessen Koffer Übergepäck hatte. Allerdings hatten wir einen zuvorkommenden Mitarbeiter von Cathey Pacific beim Einchecken, den wir Mädels schon mit unserem Charme bearbeitet hatten und so wurde das Übergepäck auch nicht beanstandet.


Vor dem Abflug gab's für alle dann noch ein anständiges bayerische Essen Weißwürste + Weißbier bzw. MacDonalds.

Beim Sicherheitscheck mussten wir dann auch schon auf einen der Mitreisenden etwas länger warten, da er ganz genau untersucht wurde und mit seiner Kamera sogar noch zum „Drogen-Abstrich" musste.
Die Zeit des Fluges nach Hong Kong konnten wir mit schlafen, Videos und Computerspielen (Schiffeversenken) ganz gut überbrücken.

Nach der Ankunft in Cebu wurden wir mit zwei Autos an die Küste der Insel gebracht. Die Fahrweise unserer Philippinischen Fahrer war recht spektakulär. Es wurde alles überholt, was sich in den Weg stellte, ob Platz war oder nicht. Zum Glück war dann doch immer genügend Platz.
Da waren die meisten von uns über die kurze Pause doch recht froh.

An der Nordküste (Maya) von Cebu wartete dann bereits unser Boot, das uns nach Malapascua übersetzte. Nach ungefähr 28 Stunden Reisezeit (für Moni und Andi etwas länger) kamen wir dann gegen 17 Uhr auf der Insel im Sunsplash-Ressort an und wurden dort von den Ressort-Leitern Jens und Fabien begrüßt.

Vor dem Abendessen nutzten wir dann gleich mal die Happy-Hour (zwei zum Preis von einem) in der Bar.

19.03.

Um 5 Uhr morgens weckte uns zum ersten Mal ein Hahn (heute war doch noch kein „Early-Morning-Dive" geplant!). Das Gekrähe ging den ganzen Tag weiter. Die ersten dachten bereits darüber nach, abends Chicken zu bestellen!!!
Die erste zwei Tauchgänge mit den Guides Vic Vic und Rex führten uns zur Gato Island mit Höhle und vielen interessanten Tierchen. Abends fand am Tauchpunkt Light House noch ein Nachttauchgang mit kopulierenden oder einfach poppenden Mandarinfischen statt.
Auch heute nahmen wir wieder die längeren Wartezeiten im Restaurante des Ressorts auf uns um wieder zu erfahren „no fish". Angeblich war der Fischer auf Urlaub oder so ähnlich. Während wir auf das Essen warteten konnten wir die aktuellen Stände des Spiels „Still standing after 15..." bewundern. Noch lag Deutschland in Führung.

20.03.

Man konnte sich morgens wieder entscheiden, entweder Klima-Anlage-Rauschen oder Hahn. Allerdings mussten wir sowieso früh raus.
"Early Morning Dive", Start 05:15 Uhr. Sabine und ich haben gleich mal verschlafen (auf die Hähne ist doch kein Verlass, scheinbar war die Klima-Anlage zu laut!). Konnten aber noch rechtzeitig zum Sharkpoint aufbrechen. Der Tauchgott war uns noch nicht hold. Wir haben weder Haie noch Mantas gesehen, was natürlich bedeutete, dass am nächsten Tag wieder ein „Early Morning Dive" auf dem Programm stand.
Im laufe des Tages noch zwei Tauchgänge mit Barbecue auf dem Tauchboot und Besuch der Insel Calangaman.
Sabine und ich ließen diese Tour ausfallen und erkundeten in der Zwischenzeit einen Teil der Insel Malapascua. Dabei stellten wir fest, dass es in der Umgebung des Ressorts hunderte von Hähnen gibt. Die Bestellung von Chicken hatte sich damit erledigt.
Abends wurde dann im Ressort gleich mal das Massageangebot genutzt. Von Vilma waren alle begeistert. Man konnte die Massierten immer am glücklichen und entspannten Gesichtsausdruck erkennen.

21.03.

Start für den "Early Morning Dive" 6:00 Uhr. Heute hatte zumindest die Gruppe von Vic Vic Glück und sah einen Fuchshai in ca. 10 m Entfernung.

Nach einem Strömungstauchgang gingen wir wieder auf die Suche nach Haien und Mantas und hatten den Tauchgott auf unserer Seite. Wir haben einen Riesen-Manta und einige kleinere Mantas vor die Linsen bekommen. Auch wenn Huppi leider vergessen hat, Fotos zu machen. Deshalb schnappte sich Vic seinen Fotoapparat und machte selbst das Foto (Ausspruch von Vic auf dem Boot: „I love Huppi, he is looking and looking and takes no photo!").
Von Huppi wurde nach dem Tauchgang das Motto für den Urlaub festgelegt: „Wie geil ist das denn?!"

Das Abendessen fand wieder im Ressort statt. Dabei hat Huppi auch gleich nette Bekanntschaften geschlossen. Aber musste das unbedingt am Tisch sein?

Zu unserem größten Entsetzen mussten wir mitansehen, wie die Schweden Deutschland beim „Still standing after 15" überholten.

22.03.

Wieder stand ein „Early Morning Dive" auf dem Programm (schließlich wollten alle einen Hai sehen). Diesmal hatten wir das Glück gepachtet. Mind. 15 Mantas umkreisten uns und die Gruppe mit Rex hatte eine Begegnung mit einem Fuchshai in ca. 50 cm Entfernung.

Weiter ging's zum Wrack Dona Marilyn, dass 1948 mit über 500 Menschen an Board wegen Überladung gesunken ist und heute in einer Tiefe von 18 - 32 m liegt.

Beim dritten Tauchgang sahen wir dann noch Weißspitzenriffhaie.

Wieder im Ressort angekommen haben wir uns dann auch gleich mit den „Tresher-Shark-T-Shirts" eingedeckt. Dabei amüsierten sich die Verkäuferinnen noch über manch falsche Einschätzung der Größen (aus L wurde schließlich XXL; naja es waren philippinische Größen).

Zum Abschied von Malapascua veranstalteten unsere Guides abends ein Barbecue am Stand.

23.03.

Abreise von Malapascua mit dem Boot nach Cebu. Weiterfahrt mit den Autos Richtung Süden der Insel. Die Fahrt war wieder genau so abenteuerlich wie am ersten Tag. Während einer Pause konnten wir uns in einem Laden mit Getränken und Süßigkeiten eindecken. Was wir auch mit großer Begeisterung gemachten haben.

Im Süden der Insel wurden wir von unserem neuen Guide Lee in Empfang genommen und setzten mit unserem Tauchboot nach Cabilao über. Dort wurden wir mit Blumenketten von den Angestellten und dem neuen Ressort-Leiter Stefan empfangen. In dem Ressort auf Cabilao (Cabilao Beach Club)gibt's nur wenige Bungalows und ist damit sehr familiär.
Strom gab's zwar nur von 18 - 24 Uhr, aber wir hatten endlich teilweise warmes Wasser in der Dusche und das Wasser war auch nicht mehr salzig.
Kurz nach der Ankunft in Cabilao fand auch die erste Begegnung mit dem AK statt.

Zum Abschluss des Tages fand noch ein Nachttauchgang mit den Guides Lee und Aking statt.
Das Abendessen im Ressort dauerte auch nicht mehr so lange. Lee sorgte dafür, dass alle Wünsche bezüglich des Buffets erfüllt wurden.

24.03.

Endlich keine „Early Morning Dives" mehr . Wir starteten um 9 Uhr zum ersten Tauchgang an einer Steilwand.
Heute hatten wir auch bereits die ersten Ausfälle. Sabine konnte nach dem ersten Tauchgang wegen Fieber nicht mehr mittauchen.
Für den zweiten Tauchgang war als mein neuer Buddy Oli vorgesehen. Beim Abtauchen stellte Oli fest, dass sein Hochdruckschlauch defekt war und konnte den Tauchgang nicht mitmachen. Mir wurde deshalb schon ein erheblicher Buddy-Verschleiß vorgeworfen!

25.03.

Heute ging's wieder zum Steilwandtauchen und sahen dort u. a. eine „elektrische Muschel", Pygmäen-Seepferdchen und wunderschöne Korallengärten.
Nach den Tauchgängen ließen sich Torsten und Oli mit einem Motorrad in das nahe gelegene Dorf ins Internet-Cafe fahren. Es muss wohl sehr abenteuerlich gewesen sein. Allein die Vorstellung ist schon sehr interessant, drei Männer auf einem Motorrad über Stock und Stein.

26.03.

Heute gab es einen weiteren Ausfall. Ich konnte nicht mittauchen. Deshalb habe ich auch keine Infos, was so alles beim Tauchen los war. Allerdings holte sich Oli auf dem Boot einen so starken Sonnenbrand, dass er dass Abendessen ausfallen lassen musste.

27.03.

Oli war immer noch gehandicapt durch seinen Sonnenbrand und ließ deshalb die Tauchgänge ausfallen. Für die anderen ging's wieder zu einer Steilwand.

28.03.

Beim Frühstück erkannten wir heute Nici kaum wieder. Durch eine allergische Reaktion sah sie etwas anderes aus als sonst.
Nach dem Frühstück nahmen wir Abschied von Cabilao und verließen die Insel mit unserem Tauchboot in Richtung Pura Vida Beach & Dive Ressort auf der Insel Negros. Auf der Überfahrt sahen wir zweimal nah an unserem Boot Delphine vorbeischwimmen.
In Pura-Vida angekommen wurde in Begleitung von Sabine nach dem Begrüßungscocktail Nici erstmal ins Krankenhaus nach Dumaguette verfrachtet. Dort bekam sie eine Spritze, spezielle Vorgaben fürs Essen und für einige Tage Tauchverbot.
Der Rest der Gruppe ging mit Lee und unserem neuen Guide Poloy noch tauchen.
Abends genossen wir das super ausgestattete Ressort und unser erstes Abendessen am Stand.

29.03.

Heute stand ein besonderer Tauchgang am Pier mit den Guides Poloy und Peter auf dem Programm. Lee konnte uns leider nicht weiter begleiten, da er eine neue Gruppe übernehmen musste.
Oli musste heute auch wegen einer allergischen Reaktion aussetzen. Wo haben er und Nici sich bloß rumgetrieben?
Am Pier wurde während unseres Tauchgangs ein philippinisches Schiff beladen.

Die weiteren Tauchgänge fanden vor Pura Vida statt und waren gespickt mit Attraktionen wie Rochen, Flundern, Riesen-Schildkröte und ein Makrelenschwarm. Zuletzt bin ich dann auch noch eine große Nacktschnecke mit kleinem Krebs als Passagier gestolpert.

Nach den Tauchgängen entspannten einige von uns noch im Pool und mussten Torsten fast noch vor dem Ertrinken retten. Er schätzte die Tiefe des Pools aufgrund der entspannten Haltung von Bettl und mir am Poolrand etwas zu gering ein und konnte durch Geistesgegenwart gerade noch sein Bier retten. Man muss eben Prioritäten setzten. Torsten wird sicher noch lange mit dem „neuen Prost" an seinen Untergang erinnert.

30.03.

Der lang ersehnte und von den „alten Philippinen-Taucher-Hasen" schon mehrfach beschriebene Tauchgänge standen heute auf dem Programm. Es ging mit dem Tauchboot nach Apo-Island. Nach Huppi's Aussage der einzige Grund warum er die Philippinen-Reise überhaupt mitgemacht hat, waren die Apo-Island-T-Shirts. Leider konnte er die Überfahrt und Tauchgänge nicht mitmachen. Ihn hat Montesumas Rache in der Nacht ereilt.

So ging unser Tag heute mit der Bestellannahme für T-Shirts von den „Daheim- bzw. Ressortgebliebenen" los.
Die Überfahrt nach Apo-Island war schon etwas stürmischer als die Tage bisher. Für die Tauchgänge hat es sich aber auf jeden Fall gelohnt. Auch wenn es mir durch die stärker Strömung ab und zu so vorgekommen ist, als würde ich auf der Autobahn fahren.
Der Wellengang forderte dann auch sein Opfer. Ich konnte aufgrund der Achterbahn-Fahrt meines Magens den zweiten Tauchgang nicht mitmachen und verbrachte die Mittagszeit mit der Boot-Crew schlafend auf dem Boot. Anschließend legte unser Boot für die Oberflächenpause an der Insel an und wir konnten endlich die heiß begehrten T-Shirts kaufen. Torsten saß dabei lässig auf dem Boot und hat Bettl immer seine Wünsche zugerufen, die dann wieder mit den T-Shirt Verkäuferinnen verhandeln musste. Aber letztendlich wurden wir dann alle fündig. Dabei habe ich mich dann auch so weit erholt, dass ich den dritten Tauchgang wieder mitmachen konnte und die wunderschönen Korallengärten einschließlich Schildkröten und Seeschlange vor Apo-Island bewundern konnte.

Moni und Andy nutzten dann gleich mal noch das Massageangebot im Ressort. Sie waren anschließend so entspannt, dass Moni beim Abendessen fast am Tisch eingeschlafen wäre, sie wollte aber nicht als erste ins Bett gehen!
Nici wurden auf dem Weg zu ihrem Bungalow noch von einem Tier angesprungen, und durch ihren Schrei aufgeschreckt musste der bewaffneten Wachmann dann noch durch die Nacht spurten.


31.03.

Letzter Tauchtag des Urlaubs.
Es stand heute noch mal Apo-Island auf dem Programm (weil's so schön war). Heute waren zumindest bei der Überfahrt wieder alle mit dabei. Sabine und Nici wurden vor den Tauchgängen auf der Insel ausgesetzt und starteten ihren Rundgang, der sie über das Honeymoon-Ressort auf den Berg mit dem nicht zu findenden Leuchtturm und zurück zu den T-Shirt Verkäuferinnen führte.
Huppi (heute wieder fit) wurde dann auf dem Boot mit verdächtigen weißen Flecken auf seiner Badehose entdeckt. Es kann ja jeder behaupten, es seien nur Sonnencreme-Flecken!
Die Tauchgänge führten uns durch riesige Schwärme mit blauen Drückerfischen und wir stöberten auch wieder ein paar Schildkröten auf.
Nach zwei Tauchgängen holten wir auch wieder unsere beiden Mädels auf der Insel ab. Die Abfahrt verzögerte sich allerdings noch etwas aufgrund langwieriger Einkaufsverhandlungen von einem hier nicht näher erwähnten Mittaucher.
Für Bettl und Sabine wurde es dann etwas knapp, da sie noch einen Massagetermin hatten.
Sie konnten deshalb das super tolle Mittagessen mit den „Schweizer-Löchern" nicht mitgenießen. Es war das erste mal, dass wir alles aufgefuttert haben (obwohl wir nur zu siebt waren).
Leider war heute der Pool wegen Reinigung geschlossen (naja gestern hat man schon gemerkt, dass er es nötig hat), so dass wir den Nachmittag mit Waschen und Trocknen der Ausrüstung verbrachten.

Den letzten Abend in Pura Vida ließen wir wieder beim Abendessen an der Strandbar ausklingen. Dabei kamen dann ungeahnten Geographie-Kenntnisse zu Tage. Nici beschrieb uns einen Film, in dem Kuba bombardiert wurde. Nach fragenden Mienen und langem rätseln kamen wir dann auf den Titel: Pearl Harbor!!!!

Die Krönung des Abends war dann die Runde „Bull the trigger". Dieses Gesöff kann ich jedem Philippinen-Reisenden wärmsten empfehlen (falls man auf Zungen- und Speiseröhrenverätzungen steht). Was außer Baileys und Tabasco noch enthalten war, weiß ich nicht und ist vielleicht auch besser so.

Nici wurde heute unter Aufsicht zu ihrem Bungalow gebracht.

01.04.

Obwohl wir es in Pura Vida sicherlich noch einige Zeit ausgehalten hätten, stand heute die Abreise nach Cebu auf dem Programm. Um es noch etwas hinauszuzögern, gönnten wir uns noch einen schönen Vormittag im Ressort und um 12 Uhr ging's zuerst mit den Autos zur Fähre. Nach einer kurzen Überfahrt (Moni, Andi, Nici und ich durften sie auf der „Brücke" verbringen) ging's wieder mit den Autos nach Cebu weiter (die Fahrten wurden auch mit der Zeit nicht besser, auch wenn wir inzwischen bei weitem nicht mehr so schreckhaft waren).
Ein kurzer Zwischenstop für die Verpflegung an einer Tankstelle musste dann doch noch sein.
Am späteren Nachmittag sind wir dann in Cebu in unserem Hotel Holiday Plaza. angekommen. Dieses Hotel hatte den Charme eines Stundenhotel und wie wir später feststellten ist es das wahrscheinlich auch.

Nici, Moni und Andi zogen dann noch los für eine Shopping-Tour und kamen mit den lang ersehnten Crocs zurück.
Abends trafen wir uns dann auf dem Dach des Hotels um die Aussicht und etwas zu trinken zu genießen. Anschließend ging's dann ins Restaurant des Hotels, wo wir uns dann Frostbeulen holten und Bettl eine Suppe mit Prawns bekam, die geschmacklich auch als Spülwasser durchgegangen wäre (na wahrscheinlich war sie nur als Badewasser für die Tiere gedacht).

02.04.

Heute war nun der Abschied von den Philippinen nicht mehr zu vermeiden. Nach unserer letzten Autofahrt (und ich denke wir waren alle nicht sehr traurig darüber) ging's zum Flughafen von Cebu. Nachdem wir dann auch unserer letzten Peso noch verbraten hatten konnten wir uns getrost in den Flieger nach Hong Kong setzten. In Hong Kong angekommen wurden wir mit dem Bus in unsere Hotels gebracht. Bettl und Torsten wurden im Kawloon-Hotel abgesetzt und für uns andere ging's weiter ins Salisbury YMCA. Zunächst kursierte das Gerücht, dass unsere Reise eigentlich viel billiger gewesen wäre, wir aber den Aufenthalt von Torsten und Bettl im Kawloon-Hotel finanzieren mussten. Nach den Erzählungen von Bettl kann man allerdings über das Kawloon-Hotel nur sagen „unten hui, oben pfui". Im Gegensatz dazu hat das YMCA im Eingangsbereich den Charme einer Bahnhofshalle aber die Zimmer waren wirklich toll.

Zum Abendessen stand heute Kantonesisch auf den Plan.
Todesmutig suchten wir uns auch ein Lokal ohne Bilder auf der Speisekarte aus. Nach längerer Bestellodyssee (wen wundert's bei zwei Speisekarten für neune Leute) bekamen wir dann doch noch unser Essen. Bis auf kleinere Fehlgriffe, die durch das weiterdrehen der runden Platte in der Mitte des Tisches auch wieder ausgemerzt werden konnten, wurden dann auch alle einigermaßen satt.

Trotz leichten Nieselregens bummelten wir noch über den Night-Maket auf dem es wirklich alles gibt, was man eigentlich nicht braucht, aber schon immer haben wollte und das noch für wenig Geld.

04.03.

Nach dem Frühstück trennten sich unsere gemeinsamen Wege.
Trotz des schlechten Wetters wurde eifrig besichtigt:

  • Tsing-Ma-Brücken-View-Point
  • Seilbahnfahrt zum Riesen-Bhudda (war leider halb im Nebel)
  • Fischerdorf Tao
  • Hafenrundfahrt
  • Besichtigung des IFC2 Tower (höchstes Haus in Hong Kong und war auch im Nebel)
  • Crocs-Laden

Auch beim Abendessen trennten sich die Geschmäcker. Von Koreanisch über Sushi bis zum Spagetti-Haus war alles vertreten.

Um 20 Uhr zur Laser-Show versammelten wir uns dann wieder alle am Hafen.

04.04. - 05.04.

Auch heute standen wieder verschiedenste Besichtigungen auf dem Programm. Zum Glück bei etwas besserem Wetter:

  • Hafenrundfahrt
  • Fahrt zum Peak
  • Museumstour
  • Shopping-Tour auf dem Stanley-Market (mit Crocs-Laden; wenn irgendjemand Crocs sucht, fragt einfach Andi, sie findet überall einen!!!!)

Nach dem Abendessen (wieder ganz gemischt) und einer Runde Duschen im YMCA wurden wir um viertel nach acht von einem Bus zum Flughafen gebracht.
Am Sicherheitscheck schloss Torsten dann noch Wetten ab, dass Huppi gleich mal wieder ohne Schuhe dastehen wird. Letztendlich mussten wir dann auf Torsten warten, der in das Separée der Sicherheitskontrolle gebeten wurde.
Um kurz vor zwölf ging dann unser Flieger nach Frankfurt. Nach mehr oder wenig gutem Schlaf, einigen Videos, zwischenzeitlichen Turbolenzen (Andi war darüber natürlich besonders froh!!) und einer kleinen Kissenschlacht landeten wir um kurz vor sechs morgens in Frankfurt.

Die drei Stunden Zugfahrt brachten wir dann auch noch ganz gut rum und so kamen wir um 11 Uhr am Samstagmorgen zurück nach München. Für sieben von uns war es damit geschafft. Moni und Andi hatten natürlich auch diesmal den längeren Weg.

Abschließend kann man sagen, es war ein rundherum gelungener Urlaub mit einer tollen Truppe. Wir hatten schöne Tauchgänge mit einigen Jubiläen und einer interessanten Tier und Pflanzenwelt (es wurden nur die absoluten Highlights hier im Bericht erwähnt). Auch oberhalb des Wassers hatten wir eine menge Spaß.
Somit bleibt mir nur ein großes Dankeschön an Torsten für die Organisation und dass Du auch die Greenhorns mit auf die Reise genommen hast. Damit war auch zu beweisen, es braucht keine 700 Tauchgänge um ein Seepferdchen zu sehen. Ab und zu reichen auch schon neun und da war der Hai auch schon dabei!

Hier geht´s direkt zu den Fotos...

 
PADI - Dive Center Aqualung Atomic CMAS - SUB Interessensgemeinschaft Tauchen in Bayern